Vernissage: Samstag, 28. Februar um 16.30 Uhr in der Stadtkirche
Ausstellungszeitraum: 29. Februar - 22. März 2026
Die Ausstellung zeigt Aufnahmen, Gedichte und Texte zur verschwundenen Welt des Ostjudentums. Trotz Bilderverbotes im orthodoxen Judentum sind aus der Zeit bis 1939 in Osteuropa Aufnahmen jüdischen Lebens erhalten geblieben. Die Fotos zeigen ein unverfälschtes Bild der damaligen jüdischen Welt mit ihren Freuden, Sorgen und Leiden. Abrupt wurde sie ab dem Herbst 1939 von den Nazis unerbittlich zerstört. Von der einstmals großen jüdischen Kultur ist heute kaum noch eine Spur vorhanden. Dokumente der Vernichtung gibt es viele, weniger ist jedoch erhalten, was das jüdische Leben in Osteuropa vor der Katastrophe angeht.
Fotografische Zeugnisse aus den 1930er Jahren aus Polen, Litauen, Lettland, der Tschechoslowakei und Ungarn führen uns diese damals lebendige Welt noch einmal vor Augen.
Die Ausstellung der Friedensbibliothek/Antikriegsmuseum Berlin ist ein Zeichen der Solidarität unserer Pfarrei mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
Kontakt
Die Ausstellung wird organisiert von der Kirchengemeinde Limbach, Gethsemanekirche Schwabach
