Sturzflut in Nepal: Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Soforthilfe kirchlicher Partner

Katastrophenschutz und Frühwarnsysteme wichtiger denn je 

Berlin/Nürnberg, 31. August 2026 // Nach der verheerenden Sturzflut am Mittwoch in Nepal steigt die Zahl der Opfer und Vermissten. Die Diakonie 
Katastrophenhilfe stellt Partnern der ACT Alliance, dem weltweit größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe, finanzielle Mittel für Soforthilfe bereit 
und ruft dafür zu Spenden auf.   

Mehr  als  4.800  Menschen  werden  auch  Tage  nach  der Sturzflut vermisst. Mindestens 900 sind durch die Schlammund  Wassermassen  in  der  chinesisch-nepalesischen Bergregion  ums  Leben  gekommen  -  unter  ihnen  viele Touristen. „Die meterhohe Sturzflut kam ohne Vorwarnung 
und hat Menschen, Straßen und ganze Dörfer mitgerissen“, sagt  Michael  Frischmuth,  Regionalleiter  der  Diakonie 
Katastrophenhilfe.  „Unsere  Gedanken  sind  bei  den  vielen Opfern und denen, die jetzt Unterstützung benötigen.“  

Nepal gilt als besonders katastrophenanfällig. Laut dem Anpassungsindex von Brot für die Welt drohen dem Land durch Hitzewellen, schwere Regenfälle, extreme Überschwemmungen, Erdrutsche und Gletscherseeausbrüche enorme Klimagefahren. Die Anpassung daran hält jedoch nicht Schritt, weil eine ausreichende internationale Finanzierung dafür fehlt. „Diese Katastrophe macht deutlich: Jede Sekunde zählt, um frühzeitig Menschen zu warnen und Leben 
zu retten. Gerade in Zeiten des Klimawandels ändern und verschärfen sich die Risiken. Bedrohte Länder wie Nepal müssen darin unterstützt werden, sich auf solche Herausforderungen vorzubereiten“, betont Michael Frischmuth. 


Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:  
Diakonie Katastrophenhilfe 
Evangelische Bank 
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 
BIC: GENODEF1EK1 
Erdbebenhilfe Nothilfe Nepal 
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/