Der lange Atem der Schwabacher Hilfe – Neuer Aufruf und Sammeltermin
Die Werbe- und Stadtgemeinschaft Schwabach e.V. und die Evang.-Luth. Kirchengemeinde SC – St. Martin organisieren seit Beginn des Ukrainekrieges Hilfstransporte, zuerst zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe der polnischen Partnergemeinde Teschen, dann für Krankenhäuser und Lazarette in der Ukraine. Seit zwei Jahren konzentriert sich die Schwabacher Hilfe auf medizinische Hilfe. Im Herbst soll es wieder einen Hilfstransport geben zumindest bis zur Ukrainischen Grenze, ggf. muss auch in die Ukraine gefahren werden. Das ist aber noch offen. Dann übernehmen ukrainische Helfer die medizinischen Hilfsgüter und verteilen Sie auf Krankenhäuser und Lazarette.
Benötigt werden ausschließlich medizinische Hilfsgüter: Medikamente, medizinische Hilfsmittel wie Krücken, Rollatoren, Rollstühle, Verbandsmaterial uä. Auch gebrauchte, noch brauchbare (Haltbarkeitsdatum!) können abgegeben werden:
Spenden können am Freitag, 2. Oktober von 14.00 Uhr im Evangelischen Haus bei Bruno Fetzer, dem Vorsitzenden der Werbe- und Stadtgemeinschaft abgegeben werden. Wer die Spenden nicht selbst abgeben kann, kann sie auch abholen lassen.
Auf ukrainischer Seite ist Nadja die gute Seele der Hilfe und unermüdlich in Aktion. Da sie kein deutsch spricht läuft der Kontakt über Pedro Felske, einem seit vielen Jahren in Schwabach eingebürgerten Ukrainer. Über ihn erreichen Bilder, Briefe und Nachrichten aus den Kliniken die Helfer in Schwabach. Mehrfach erhielten die Akteure bereits ukrainische Auszeichnungen.
Drei Tage sind die Schwabacher Helfer unterwegs, um die Hilfsgüter an die ukrainische Grenze zu bringen. Die erste Etappe führt bis Teschen, am nächsten Tag dann bis zur ukrainischen Grenze mit Übergabe und zurück nach Teschen. Am dritten Tag geht es dann wieder zurück nach Schwabach. Über 2.200 Km kommen dabei zusammen. Gefahren wird mit dem Goldmobil und einem der Kleintransporter der Kirchengemeinde.
Auch Geldspenden werden dringend benötigt, um gezielt Schmerzmittel, Wundbrandsalben für Schussverletzungen, Verbandsmaterial und andere Medikamente gezielt kaufen zu können. Mit gesammelten Geldspenden werden Medikamente über Apotheken und Großhändler beschafft. 7500,- € Spenden ermöglichen den Einkauf von Medikamenten und Hilfsgütern von ca. 20.000,-€.
Menschen, die nicht zur Sammelaktion kommen können, erreichen das evangelische Pfarramt St. Martin unter der Nummer 09122/9256-200.
Geldspenden gehen an die Evang.-Luth. Kirchengemeinde SC – St. Martin: IBAN: DE82 7645 0000 0000 1097 36 Stichwort „Ukrainehilfe“, Sparkasse Mittelfranken Süd.
