Kirchenpost

blauer, alter Briefkasten
Bildrechte Fundus

Ab Januar 2026 werden Sie von Zeit zu Zeit Briefe in Ihrem Postkasten finden, die es so bisher nicht gab. Es ist Post von Ihrer Kirche – mit einem
Wort: Kirchenpost.

Das kann ein Gruß zum Kirchenjahr sein, ein Begrüßungsschreiben nach einem Umzug oder für Jugendliche ein Angebot zur Sommerfreizeit. Je nach Alter und Anlass
verschickt die Landeskirche verschiedene Briefe und jedes Kirchenmitglied erhält so mindestens einmal im Jahr eine Kirchenpost.

Die Idee dahinter: Alle Kirchenmitglieder sollen über die Kirchenpost persönlich angesprochen und über kirchliche Angebote informiert werden. Auch
Menschen, die wenig Kontakt zu ihrer Ortsgemeinde haben, sollen sich von der Kirche wahrgenommen fühlen und für ihre Mitgliedschaft
wertgeschätzt werden.

Die Historie dazu: Zu Beginn des Projekts wurde die Kirchenpost zunächst in Erprobungs Dekanatsbezirken getestet. Die Ergebnisse von Marktforschungsstudien dazu waren so vielversprechend, dass die Landessynode ein Budget zur Verfügung gestellt hat, um die Kirchenpost auf möglichst viele Dekanatsbezirke ausweiten
zu können. Eine Telefonbefragung ergab, dass 83 Prozent der Empfänger die Kirchenpost gelesen haben und sich noch Monate später an die
darin angesprochenen Themen erinnern konnten. Und 71 Prozent der Teilnehmenden einer Online-Befragung fanden es „gut“ oder „sehr
gut“, die Kirchenpost zu erhalten.


Etwa die Hälfte aller Dekanatsbezirke in unserer Landeskirche ist inzwischen an dem Kirchenpost-Projekt beteiligt. Nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Thema im Dekanatsausschuss und im Kreis der hauptamtlich Mitarbeitenden, dem sorgfältigen Abwägen von Für und Wider, wurde beschlossen, dass künftig auch der Dekanatsbezirk Schwabach bei der Kirchenpost mit von der Partie sein soll. 


Wenn Sie regelmäßig in Kontakt mit Ihrer Kirchengemeinde sind und über Gottesdienste, Veranstaltungen und die vielen anderen Angebote gut Bescheid wissen, denken Sie jetzt vielleicht: „Also, ich brauche diese Kirchenpost nicht.“ Vielleicht gehören Sie aber auch zu den Gemeindegliedern, die weniger Kontakt haben,
und sich deshalb über gelegentliche persönliche Post von Ihrer Kirche freuen.

Selbstverständlich können Sie die Kirchenpost jederzeit abbestellen, wenn Sie keine mehr bekommen möchten.
Bei Fragen oder Rückmeldungen zur Kirchenpost wenden Sie sich gerne an Heike Gröschel-Pickel.
Sie ist die Beauftragte für Kirchenpost im Dekanatsbezirk Schwabach (E-Mail).

Allgemeine Informationen zur Kirchenpost finden Sie unter www.kirchenpost.net

Es ist vielleicht ein ungewohnter Weg, den die Landeskirche mit der Kirchenpost beschreitet.

Aber so wie es aussieht ein lohnender, um Menschen zu erreichen und mit ihnen in Verbindung zu bleiben.