Flüchtlingshilfe Ukraine

Aufruf der Evang. - Luth. Kirchengemeinde Schwabach - St. Martin gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Reiß.

Unsere polnische Partnergemeinde in Teschen engagiert sich in der Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine.

Wir möchten sie darin unterstützen und dadurch ein grenzüberschreitendes Zeichen der Solidarität setzen.


Vielen Dank für alle bisherigen Sachspenden die bei uns abgegeben wurden.

Zur Zeit nehmen wir jedoch keine Sachspenden mehr an!

Wenn wir wieder Bedarf haben, werden wir dies auf unserer Homepage veröffentlichen und die Zeitung darüber informieren.

Wir werden weiterhin, mit dem von Ihnen gespendeten Geld, die Flüchtlingsarbeit in Teschen und in Schwabach unterstützen.

Deshalb bitten wir Sie weiterhin um Ihre Geldspende damit wir diese Arbeit unterstützen können.


Machen Sie mit! Helfen wir gemeinsam!

Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort „UKRAINE“:
Bankverbindung: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Schwabach – St. Martin
IBAN: DE82 7645 0000 0000 1097 36
Sparkasse Mittelfranken – Süd

Hinweis:
Das Ausstellen der Spendenbescheinigungen nimmt im Pfarramt Zeit in Anspruch. Deshalb kann es etwas Dauern, bis die Bescheinigung Sie erreicht.


Wir helfen auf drei Schienen:

•    Unterstützung unserer polnischen Partnergemeinde Teschen (Evang.-Luth. Kirchengemeinde Teschen) in deren Flüchtlingshilfe: Die Gemeinde ist sehr aktiv. Und es sind ja nach Polen weit mehr Flüchtlinge gekommen als  zu uns: Sie haben gemeindeeigene Wohnungen hergerichtet und für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Sie haben eine Ausgabestelle eingerichtet, in der die Flüchtlinge Dinge des täglichen Bedarfs erhalten. Es gingen auch Hilfsgüter an die ukrainische Grenze, in umliegende Flüchtlingslager und an den Bahnsteig 4 in Kattowitz. Wir unterstützen mit gezielten und laufend aktualisierten Sachspenden und Geld. Über Wochen diente das Evangelische Haus in der Wittelsbacherstraße als Sammelstelle.

•    Direkt in die Ukraine: Wir unterstützen ein Krankenhaus in der Ukraine bisher mit medizinischem Hilfsgütern im Wert von ca. 60.000 ,- € . Einmal kam ein ukrainischer Laster nach Schwabach (über eine ukrainische Gemeinde in Bamberg) und wir konnten 150 Umzugskartons Hilfsgüter (damals war es primär benötigte Bettwäsche) mitgeben. Dieser Transport ging in die Ukraine.

•    Vor Ort in Schwabach: Die Stadt hatte uns im April gebeten, uns um die Versorgung mit Kleidung zu kümmern. In der Turnhalle des alten DG wurde die Sammelstelle eingerichtet. Es gab gezielte Aufrufe der benötigten Kleidung und feste definierten Abgabezeiten. Dort wurde die Kleidung sortiert und zur Ausgabe in unser Sozialkaufhaus Wertvoll gebracht. Bis Ende Mai wurden so über 6.000 Kleidungsstücke ausgegeben. Es gehen auch laufend Kleidung und andere Sachspenden (Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel) nach Teschen.

•    Im Auftrag der Stadt stattete das Sozialkaufhaus Wertvoll Wohnungen mit Möbel und Haushaltsgegenständen aus.

• Bisher gingen 20 (! ) Transporter nach Teschen. Auch die Hilfsgüter für das Krankenhaus in der Ukraine gehen nach Teschen. Sie werden dort zwischengelagert bis aus der Ukraine die Betriebsleiterin es Krankenhauses  mit Transporter nach Teschen kommt und die Güter abholt. Einmal  verzögerte sich die Abholung, da die Stadt in der sich das Krankenhaus befindet zu sehr unter Beschuss lag.

•    Enorme Hilfsbereitschaft nicht nur bei Spendern sondern bei der Mithilfe (Warenannahme, Sortierung, Verpackung, Beladung. Fahrern). Bei Bekleidungsannahme und Sortierung sowie im Kaufhaus Wertvoll halfen auch junge Ukrainerinnen mit.

•    Wir stimmen uns auf allen drei Schienen laufend ab, damit wir mit dem helfen, was tatsächlich gebraucht wird.

•    Kostbar ist auch diese unkomplizierte, intensive Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.

•    Bei der Stadt Schwabach hatten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gemeldet und ihre Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement gemeldet. Die Stadt Schwabach bat uns, die Begleitung  und Koordination zu übernehmen. Das geschieht im Verbund mit der Kirchlichen Allgemeinen sozialen Arbeit (KASA) und der Migrationsberatung der Diakonie. Im September wird es ein erstes Treffen mit diesen hilfsbereiten Frauen und Männer geben.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, sowie an alle helfenden Hände für die großartige Unterstützung und Mithilfe!

Dr. Paul-Hermann Zellfelder
Geschäftsführender Pfarrer
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Schwabach – St. Martin
Tel. 09122/9256 – 200
Mobil: 0173/90.844.26
Mail: pfarramt.stmartin.schwabach@elkb.de